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Was unterscheidet konventionelle Physiotherapie und FOI®?

Seit der Neuausrichtung meiner Praxis werde ich häufig auf den Unterschied zwischen der konventionellen Physiotherapie und FOI® sprich der Funktionellen Osteopathie und Integration angesprochen. Am besten beginnen wir mit der Frage, was denn Physiotherapie überhaupt genau ist. Dazu habe ich bei physioswiss folgende Definition gefunden:

„Physiotherapie ist eine selbständige Disziplin im Bereich der Therapie, die zusammen mit Medizin und Pflege die drei Säulen der Schulmedizin bildet. Sie steigert die Lebensqualität und ist auf die Behebung von körperlichen Funktionsstörungen und Schmerzen ausgerichtet. Physiotherapie kommt in der Therapie, Rehabilitation, Prävention und in der Gesundheitsförderung wie auch in der Palliativbehandlung zur Anwendung.“

Auch die FOI® ist auf die Behebung von Funktionsstörungen und Schmerzen ausgerichtet. Den Unterschied zur konventionellen Physiotherapie kann ich vielleicht am besten an einem Beispiel erläutern, das ich heute bei meiner Arbeit erlebt habe:

Eine ältere Patientin, mit primär stechenden Leistenschmerzen war heute zum 4. Mal bei mir in Behandlung. In den ersten 3 Behandlungen kümmerte ich mich um Becken- und Wirbelsäulenfehlstellungen, was bereits eine deutliche Verbesserung des Gangbildes und das Verschwinden der stechenden Schmerzen zur Folge hatte.

Und doch plagten die Patientin weiterhin muskelkaterartige Schmerzen im Oberschenkel. Der heutige Befund zeigte erneut eine Beckenfehlstellung, die Brust- und Lendenwirbelsäule waren unauffällig. 3 Rippen rechts waren in ihrem Gleiten eingeschränkt, was ich als erstes behandelte. Darauf schaute ich mir die Schultern genauer an, wo ich einiges zu therapieren fand. Dann kamen noch die oberen Kopfgelenke und das Gelenk zwischen Schien- und Wadenbein beim Knie unter meine Hände. Und siehe da, das Becken hatte sich, ohne dass ich es angefasst habe, ausgerichtet. Danach konnte die Patientin um einiges besser gehen.

Vor meiner Ausbildung zur FOI® – Therapeutin hätte ich als erstes die Hüfte passiv und aktiv behandelt, das Becken und die Wirbelsäule sehr wahrscheinlich in die Behandlung mit einbezogen – mir aber die Schultern und den Nacken angeschaut? Ehrlich gesagt: nein…

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