Suche
  • Termine nach Vereinbarung
  • info@foi-zofingen.ch / 062 752 27 72
Suche Menü

Osteopathie wird Orthonomie, FOI® bleibt FOI®

 

Bis Ende 2015 stand das „O“ der FOI® für Osteopathie.

Das Ausbildungsinstitut für FOI® hat sich nun aber aufgrund politischer und juristischen Überlegungen entschieden, den Begriff Osteopathie durch Orthonomie zu ersetzten.

Grafik_foi_blau

Osteopathie setzt sich durch die Begriff Osteo = Knochen und Pathie = Krankheit zusammen. In der Osteopathie geht man davon aus, dass sich Krankheiten und Traumen sowohl physischen als auch psychischen Ursprungs immer auch an den Knochen zeigen.

Das sieht die FOI® genauso und doch ist sie neben der klassischen Osteopathie ein eigenständiges Therapiekonzept.

So ist zum Beispiel der Ansatz der Blockierungsketten in der Wirbelsäule einzigartig, auch die Therapietechniken wurden von den Osteopathen Hans De Jong und Friedhelm Becker eigenständig entwickelt.

Was bedeutet nun Orthonomie?

Ortho- als Vorsilbe bedeutet recht, richtig oder aufrecht, was hoffentlich alles auf die Wirbelsäule zutrifft. Die Endung –onomie leitet sich vom griechischen Wort Nomos ab, was Gesetz bedeutet. Diese Endung wird hauptsächlich für Fachgebiete benutzt, die nicht rein wissenschaftlich, sondern eher anwendungsbezogen sind. So beschreibt, Orthonomie sehr passend die FOI®:
⇨ Ein eigenständiges, ganzheitliches Therapiekonzept in der manuellen Therapie
⇨ Ein Konzept, dass sich primär um die Statik der zentralen Achse, der Wirbelsäule, kümmert

Danach kommt das „F“ der FOI® ins Spiel.

Nämlich die Funktion. Auch hier bietet die FOI® ein geniales Denkmodel. Dabei bleibt ein Model immer ein Model, das in der Realität nicht immer zutrifft. Und trotzdem hilft es uns Therapeuten zum Beispiel den Zusammenhang zwischen Hüftstreckung rechts und Heben des linken Armes zu verstehen, oder die Notwendigkeit der Beugung der Wirbelsäule kombiniert mit einer Seitneigung rechts und einer Drehung nach links, wenn ich mit dem linken Arm nach hinten in den Mantelärmel reinschlüpfen möchte.

Zu guter Letzt das „I“ für Integration:

Viele der Therapeuten, die bei uns einen Kurs besuchen, haben schon etliche Kurse hinter sich, haben im Verlauf der Zeit viele Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Techniken und Konzepten gemacht – sollen sie diese nun mit Beginn der FOI®-Ausbildung über Bord werfen?
NEIN! Denn die wirkliche Kunst des Therapierens ist:
im richtigen Moment
am richtigen Patienten
am richtigen Ort
in der richtigen Dosierung
in der richtigen Richtung
…..
Einen Reiz zu setzten – und das muss/kann nicht immer FOI® sein.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.