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Anatomie und Statik im Yoga

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Im Yoga kennt man 3 Verschlüsse, die aktiviert werden, um Energien zu bündeln, zu stabilisieren und in die gewünschte Richtung zu leiten.
Das Mula Bandha, der Wurzelverschluss, aktiviert die Beckenbodenmuskulatur. Dabei ist es wichtig, die aus drei Schichten bestehende Muskulatur so zu aktivieren, dass sich das Kreuzbein aufrichtet, ohne die Gelenke zwischen Beckenschaufel und Kreuzbein zu beeinträchtigen.
Das Uddiyana Bandha beinhaltet die Aktivität der queren Bauchmuskulatur und des Zwerchfells. Diese Spannung kennen wir in ähnlicher Weise auch im Pilates, dort oft als Power-House bezeichnet.
Das dritte, das Jalandhara Bandha, der Kehlverschluss, führt durch seine Aktivierung zur typischen Yogaatmung (Ujjayi-Atmung) und vor allem zu einer Aufrichtung und Stabilisierung der Halswirbelsäule.
Ansonsten sind die Strukturen unseres Körpers eher von oben nach unten und umgekehrt ausgerichtet. Horizontal ausgerichtete Muskulatur haben wir nur auf diesen drei Ebenen: Beckenboden, Zwerchfell und Kehlkopf (Stimmbänder). Aber gerade diese drei Muskeln sind schwer spür- und ansprechbar. Nichts desto trotz lohnt es sich, diese Muskeln zu aktivieren, denn sie geben dem Körper mit ihrer horizontaler Ausrichtung viel Stabilität. Nicht nur beim Yoga, sondern auch für den Alltag.

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